Bürgerinitiativen fordern Offenlegung und Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplans

Lage. Die drei Bürgerinitiativen (BIs) gegen den Bau der Bundesstraßen B 66n/ B 239n rund um Lage, halten die FDP- Umfrage unter nur 50 Lagenser Bürgern für wenig repräsentativ („…eine große Anzahl (derer) wünscht sich den sofortigen Bau der Ortsumgehung“. LZ- Artikel vom 29.9.15)

„Über 3000 Menschen, davon sicher 800 Familien haben mit ihrer Unterschrift gegen dieses teure, Lebensraum- zerstörende und kaum effiziente Bundesstraßenvorhaben gestimmt“, so Gerd Bicker, Pressesprecher der BI ‚B66n- ohne uns!‘
Dazu Heide Ritter (BI ‚Gegen die C-Trasse der B239n): „Mir ist völlig schleierhaft, wo FDP-Chef Hanning in Waddenhausen den ‚massiven Wunsch‘ nach der B 239n verortet. Er hat wohl verdrängt, dass innerhalb von 14 Tagen über 900 Einwohner aus Waddenhausen ihren Protest gegen die B 239 n schriftlich bekundet haben. Aufmerksam registriert haben wir auch in Waddenhausen, dass die FDP-Fraktionsvorsitzende Hannen die B 239n bis zur Düvelsmühle haben will- das würde uns, nach den Berechnungen von StraßenNRW (!) täglich mehrere tausend Kfz zusätzlich bescheren !“
Horst Gerbaulet (BI B239n-Nein Danke !): „Der zitierte ‚landwirtschaftliche Verkehr‘, der ‚…die Luft erzittern lässt‘, ist überwiegend zielorientierter Verkehr, der selten eine große Bundesstraße benutzt und zum Mobilitätsbild des ländlichen Raums nun mal dazugehört.“

 

„Bevor überhaupt der erste Verkehr auf diesen Bundesstraßen rollen würde“,so Bicker, „vergingen mindestens acht Jahre der Detailplanung (Verzögerungen durch massive Proteste und Gerichtsverfahren, z. B. der betroffenen Landwirte einmal ausgenommen).

Aber auch ohne neue Bundesstraßen wird in 2023 der innerstädtische Straßenverkehr deutlich angenehmer sein- allein schon durch weniger und emissionsärmere Fahrzeuge, immer mehr Fahrräder, Carsharing und effektiveren ÖPNV. Das bestätigen diverse Verkehrswissenschaftler.
An dieser Stelle ein ausdrücklicher Dank an Herrn Hüls von der FDP Lage, für sein Engagement bzgl. Bahnfahren.“
Die drei BIs erwarten, dass der neue Verkehrsentwicklungsplan, der nun im Oktober endlich im Bau- und Planungsausschuss vorgestellt werden soll, zügig umgesetzt wird, damit eine deutliche Entlastung der verkehrlichen Situation in der Innenstadt erreicht werden kann.

 

Heide Ritter, Vorsitzende der BI ‚Gegen die C- Trasse der B239n‘
Horst Gerbaulet, Vorsitzender der BI ‚B239n- Nein Danke !‘
Uwe Detert, Vorsitzender der BI ‚B66n- ohne uns !‘

erstellt am: 08.10.2015 | von: hjhartmann
letztes Update: 08.10.2015 | Kategorie(n): Allgemein

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