Bürgerinitiativen wundern sich: Was zählt die Meinung von Verkehrsexperten?

Erstellt am: 23.12.2015 von: hjhartmann | Update: 23.12.2015

Gemeinsame Presseerklärung der BIs gegen die B66n/B239n (siehe Lesezeichen rechts)

Erneut hat Professor Haller vom beauftragten Büro SHP Ingenieure aus Hannover bei der Vorstellung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) am 12. November 2015 deutlich gemacht, dass die vom Rat der Stadt Lage bevorzugte Lösung einer nur südwestlichen Teilumgehung nicht sinnvoll ist: „Niemand gäbe dafür Geld!“.
Im nächsten Artikel direkt darunter berichtet(e) die Landeszeitung, dass Straßen.NRW beabsichtige, den Straßenentwurf zur Ortsumgehung bis Ende des Jahres an die beiden Bundes- und Landesverkehrsminister zur Genehmigung zu schicken.

Anlass genug für die drei Bürgerinitiativen gegen die Ortsumgehung Lage bei Straßen.NRW und der Stadt Lage nachzufragen, wie die weitere Planung aussehen soll.

Die obige Feststellung von Prof. Haller erachten die drei Bürgerinitiativen im Übrigen als ziemlich peinlich für die Befürworter im Rat der Stadt Lage. Die Sinnhaftigkeit der Realisierung nur eines Straßenteilstücks haben sie von Anfang an bezweifelt. Das Gutachten zur Verkehrsentwicklung bestätigt so im Nachhinein die Argumentation der Bürgerinitiativen!
Ist das auch der Grund, warum der VEP der Öffentlichkeit trotz gegenteiliger Ankündigung von Herrn Paulussen seit Wochen vorenthalten wird? (mehr …)

Bürgerinitiativen fordern Offenlegung und Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplans

Erstellt am: 08.10.2015 von: hjhartmann | Update: 08.10.2015

Lage. Die drei Bürgerinitiativen (BIs) gegen den Bau der Bundesstraßen B 66n/ B 239n rund um Lage, halten die FDP- Umfrage unter nur 50 Lagenser Bürgern für wenig repräsentativ („…eine große Anzahl (derer) wünscht sich den sofortigen Bau der Ortsumgehung“. LZ- Artikel vom 29.9.15)

„Über 3000 Menschen, davon sicher 800 Familien haben mit ihrer Unterschrift gegen dieses teure, Lebensraum- zerstörende und kaum effiziente Bundesstraßenvorhaben gestimmt“, so Gerd Bicker, Pressesprecher der BI ‚B66n- ohne uns!‘ (mehr …)

BIs fragen wegen Verkehrsentwicklungsplan nach

Erstellt am: 15.11.2014 von: hjhartmann | Update: 15.11.2014

Die drei Lagenser Bürgerinitiativen gegen den Bau der B239n/B66n haben den Bürgermeister der Stadt Lage daran erinnert, den schon lange in Aussicht gestellten Verkehrsentwicklungsplan endlich der Öffentlichkeit vorzustellen.

Der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Liebrecht,

die drei Bürgerinitiativen Lages gegen die Bundesstraßenvorhaben B 66n und B 239n beobachten die derzeitige Innenstadtentwicklung sehr aufmerksam und erwarten, dass der hoffentlich inzwischen fertiggestellte Verkehrsentwicklungsplan (VEP) wie versprochen, nun bald der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Die Homepage der Stadt Lage zeigt dazu folgenden Stand:
Verkehrsentwicklungsplanung Lage
Die übergeordnete Verkehrsplanung der Stadt orientiert sich bislang an der Verkehrsentwicklungsplanung aus dem Jahre 1994. Das Planwerk ist bei der Fachgruppe Tiefbau im Rathaus III einsehbar.
Nachdem wesentliche Impulse des Werkes wie z. B. die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und die Förderung des Radverkehrs stadtweit realisiert wurden, sind heute gegenüber dem früheren Planwerk veränderte Planungsansätze erkennbar. Aufgrund der absehbaren demographischen Entwicklung und der beabsichtigten Stärkung des inneren Stadtbereichs sind spürbare Auswirkungen auf den Verkehrsbereich zu erwarten.Vor diesem Hintergrund soll der Verkehrsentwicklungsplan für den Prognosezeitraum bis zum Jahr 2025 neu bearbeitet werden.
Das Werk befindet sich derzeit in der Erarbeitungsphase und wird voraussichtlich im Frühjahr 2014 vorliegen.

„Lobenswert ist“, so Gerd Bicker von der BI B 66n- ohne uns! “dass schon einmal der Vorschlag ‚Umbau Kreuzung Wendt, Bielefelder Straße‘ als ’sinnvolle verkehrliche Maßnahme‘ aus dem VEP Katalog umgesetzt wurde.“

2. Die Stadt Lemgo arbeitet z.Zt. an einem Klimaschutzteilkonzept Verkehr, das im Frühjahr 2015 fertig werden soll. Was passiert zu diesem Thema in Lage ?

3. Der neue Bundesverkehrswegeplan (BVWP) geht 2015 in die Endphase.
Noch immer gibt es für die BIs keine Antwort des Bürgermeisters auf die Frage, warum in der Ratssitzung vom 21.06.2012 mehrheitlich für das Teilstück B 239n um Ehrentrup gestimmt wurde, aber wenig später der sogenannte Regionalrat (Beschlussvorlage RR-34/2012) dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) auch auf Vorschlag der Stadt Lage, die kompletten Bundesstraßenabschnitte B 66n und B 239n als Empfehlung vorgelegt wurden.

Unterzeichner: Kreis Lippe, Stadt Lage, IHK Lippe.

Zur Erinnerung: Drei Bürgerinitiativen, Ratsleute der Stadt Lage und betroffene Verbände hatten sich an mehreren „Runden Tischen“ intensiv mit dem Thema Bundesstraßenneubau um Lage beschäftigt und es hat nach demokratischen Regeln im Juni 2012 o.g. Ratsabstimmung dazu gegeben.

Mit welchem Recht haben sich der Bürgermeister und die Verwaltung der ‚Stadt Lage‘ nun völlig anders positioniert ?

Über eine baldige Antwort würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Wir bleiben dran…

 

Podiumsdiskussion war erfolgreich

Erstellt am: 24.05.2014 von: hjhartmann | Update: 24.05.2014

Pressemitteilung der drei Bürgerinitiativen zur Podiumsdiskussion über „Sinn und Unsinn der Umgehungsstraße“

 

Das Podium - von unserer BI dabei: Gerd Bicker (2.v.r.)

Das Podium – von unserer BI dabei: Gerd Bicker (2.v.r.)

Die drei Bürgerinitiativen (BI) gegen den Neubau der B239n/B66n werten die Veranstaltung als großen Erfolg. Welche Partei oder politische Gruppierung in Lage bringt schon zwei Wochen vor der Kommunalwahl knapp 180 interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammen? Das Thema ist – entgegen der Meinung einiger Lokalpolitiker – immer noch brandaktuell.

Was folgt aus der Podiumsdiskussion am 9. Mai „Umgehungsstraße ohne jeden Verkehrswert?“ für die Kommunalwahl? Dafür sollte man die Statements der Fraktionsvertreter noch einmal kurz Revue passieren lassen. (mehr …)

BIs laden Parteien zu Podiumsdiskussion ein

Erstellt am: 02.05.2014 von: hjhartmann | Update: 02.05.2014

Thema: Neubauplanung der B 239/B 66n im Bereich der Stadt Lage

die drei Lagenser Bürgerinitiativen gegen die Neubauplanung der B 239 /B 66 n laden zu einer sicherlich spannend werdenden Diskussionsrunde mit den sechs im Rat der Stadt Lage vertretenen Parteien ein.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 09. Mai 2014 ab20.00 Uhr in der Aula Werreanger in Lage statt.
Ihre Teilnahme zugesagt haben alle sechs im Rat der Stadt Lage vertretenen Parteien mit ihren Spitzenpolitikern/-innen.
Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl wollen die Bürgerinitiativen damit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit geben, sich über die Positionen der einzelnen Parteien zu informieren und zu diskutieren. Für die Moderation konnte Pfarrer Dieter Bökemeier von der ev.-reformierten Kirchengemeinde Detmold Ost gewonnen werden.

Zu Beginn der Veranstaltung soll die Problematik der Straße dargelegt werden. Danach werden die Parteien Gelegenheit bekommen, Ihre Positionen kurz und knapp deutlich zu machen. Nach diesen Statements wird Herr Bökemeier die Diskussion frei geben. Das Publikum kann dann seine Fragen an die Kandidaten/-innen und die Vertreter der Bürgerinitiativen stellen.

Weitere Infos auf den Seiten der mitveranstaltenden Bürgerinitiativen:

B239n – Nein Danke!

Gegen die C-Trasse der B239n!

BIs fordern: Ortsumgehung Lage raus aus dem Bundesverkehrswegeplan 2015

Erstellt am: 06.10.2013 von: hjhartmann | Update: 06.10.2013

Gemeinsamer Brief der Bürgerinitiativen  ‚B 239n- Nein Danke‚, ‚Gegen die C- Trasse der B 239n‚ und ‚B 66n-ohne uns!‚, Lage

Die drei Lagenser Bürgerinitiativen, die sich gegen einen Neubau einer Ortsumgehung um Lage aussprechen, haben einen gemeinsamen Brief verfasst, um zu erreichen, dass die Planungen für die B239n/B66n bei der Erstellung des neuen Bundesverkehrswegeplanes 2015 nicht weiter berücksichtigt werden.

Der Brief vom 30.09.2013  im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die drei kooperierenden Bürgerinitiativen aus Lage (Lippe) möchten zum neu aufzustellenden Bundesverkehrswegeplan 2015 wie folgt Stellung nehmen:

Für unsere Stadt sind die Bundesstraßenplanungen B 239n und B 66n, von Bad Salzuflen kommend, durch den OT Waddenhausen, dann westlich um Lage herumführend bis zur B 66 alt angedacht. Weiter würde die B 239n den Ortsteil Ehrentrup passieren, um dann südlich von Lage die B 239 alt mit der Zielrichtung Heiden (als B 66n) zu queren und dann weiter bis zum Anschluss B 238 alt, südlich von Lemgo zu verlaufen.

Diese Straßenplanungen lehnen die drei oben genannten BIs (mit ca. 3500 Bürgern im Hintergrund / Unterschriften liegen dem Bürgermeister vor), vehement ab.

Sorgfältige, mehrtägige Kontrollmessungen mit offiziellen Radar-Zählgeräten ergaben eine jederzeit belegbare und deutlich geringere Fahrzeugzahl, als die von Straßen NRW angegebenen und der Planung zugrunde gelegten. Das wurde inzwischen seitens der Behörde auch zugegeben. (mehr …)

Verkehrspolitik gestalten statt nur „Nein“ zu sagen

Erstellt am: 19.02.2013 von: hjhartmann | Update: 19.02.2013

Gemeinsamer Offener Brief an die Stadt Lage von den Bürgerinitiativen gegen die Ortsumgehung Lage

Die Bürgerinitiativen „B66n – ohne uns!“, „B 239 n – OU Ehrentrup – Nein danke!“ und „Gegen die C-Trasse der B239n“ haben einen gemeinsamen offenen Brief an die Stadt Lage verfasst und auf den Weg gebracht. Die BIs treten darin gemeinsam auf und bieten ihre Mitarbeit im Rahmen der Bürgerbeteiligung bei der Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes und bei der Lösung der Verkehrsprobleme in der Lagenser Innenstadt an. Außerdem weisen sie darauf hin, dass bei dem derzeitigen Stand der (Bundes-)Verkehrspolitik das Prinzip „Erhaltung vor Neubau“ gelte.

Der Text im Wortlauf: Offener Brief 14.02.13

Noch lange keine Entwarnung

Erstellt am: 19.12.2012 von: hjhartmann | Update: 19.12.2012

Nachdem schon in 2011 sowohl „Straßen NRW“ als auch die Stadt Lage (diese spätestens nach dem sog. „Runden Tisch“ im Sommer 2012) die B 66n, durch Heiden, als „…nicht mehr vorrangig zu behandelnder Streckenabschnitt“ eingestuft hatten, ging ein kleines, vorsichtiges Aufatmen durch unsere Bürgerinitiative.

Der Teilabschnitt B 239n, aus Bad Salzuflen kommend, Höhe „Düwelsmühle“- bis Anschluss an die B 66 alt, „Bielefelder Berg“, besonders aber auch dessen Fortführung um den Ortsteil „Ehrentrup“, bis Anschluß B 239 alt, Höhe Gewerbegebiet „Am Seelenkamp“, lagen im Fokus.

Nach den „Runden Tischen“ (von Mai bis Juli 2012), hatte sich eine 22:17 Ratsmehrheit dafür entschieden, eine Empfehlung sogar nur für den Teilabschnitt B 239n, um Ehrentrup, an „Straßen NRW“ abzugeben.
Die anderen Abschnitte („Waddenhausen“ und „Heiden“) wurden als „weniger effektiv“, bis hin zu „kritisch“ beurteilt.

Weit gefehlt !

Da in 2015 ein neuer Bundesverkehrswegeplan (BVWP) erstellt werden soll, hat das Düsseldorfer „Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr“ (MBWSV) / Büro Minister Groschek, die Kommunen – über deren Bezirksregierungen – aufgefordert, eine „Wunschliste“ für Straßenbauprojekte einzureichen. (mehr …)